Handchirurgie

 

Während ihrer Ausbildung zur Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie und als Oberärztin in großen Universitätskliniken hat Dr. Eichhorn-Sens eine umfangreiche Ausbildung und Erfahrung in der Hand-, Mirko- und Replantationschirurgie gesammelt.

 

Die Handchirurgie gehört neben der Nasen- und Lidchirugie zu ihren Lieblingsgebieten in der Chirurgie. Denn auch hier ist wie bei einer Nasen-OP ein sehr exaktes Vorgehen mit viel Feingefühl und Fingerfertigkeit gefragt.
Dr. Eichhorn-Sens bietet in Ihrer Praxis daher neben der ästhetischen und funktionellen Nasenkorrektur und Oberlidplastiken die handchirurgische Therapie folgender Erkrankungen an:

 

Karpaltunnelsyndrom

 

Beim Karpaltunnelsyndrom kommt es zu Gefühlsstörungen in Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger. Mitunter führen diese Gefühlsstörungen auch zum nächtlichen Aufwachen aufgrund von Schmerzen in den betroffenen Fingern. Ursache ist eine eine Einengung des Mittelhandnerven am Handgelenk wofür es zahlreiche Auslöser geben kann (u.a. Überlastungen, Verletzungen, Entzündungen, Hormonschwankungen oder (beginnende) Arthrosen im Handbereich). Führt eine konservative Therapie durch kurzfristige Ruhigstellung und antientzündlicher Medikation nicht zu einer Beschwerdebesserung sollte eine operative Terapie erfolgen, um Folgeschäden durch eine chronische Druckschädigung des Nerven zu vermeiden.  Eine länger bestehende Schädigung des Mittelhandnerven kann zu dauerhafter Gefühllosigkeit in den betroffenen Fingern und sogar zum Muskelabbau der vom Mittelhandnerven versorgten Handmuskeln führen. Bei der ambulanten Operation in lokaler Betäubung wird das einengende Ligament über einen ca. 3 cm langen Schnitt im Bereich des Handballens gespalten.

 

Springfinger

 

Beim Springfinger-Syndrom “blockieren” die Finger bei der Fingerstreckung oder beim Fausschluß und “springen” erst bei stärkerer Kraftanstrengung in die gewünschte Richtung. In schweren Fällen ist der betroffene Finger so stark arretiert, dass er nur mit Hilfe der anderen Hand in die gewünschte Stellung gebracht werden kann. Schmerzen bestehen meistens beugeseitig über dem Grundgelenk in der vorderen Hohlhand. Ursache ist eine Sehnenschwellung in diesem Bereich, die zu einer Blockade der Sehne an dem an dieser Stelle lokalisierten Ringband führt. Auch hier kann ein konservativer Therapieversuch durch kurzzeitige Ruhigstellung und antientzündliche Medikation unternommen werden. Sollte dies nicht erfolgreich sein ist eine operative Therapie bei der das einengende Band gespalten wird, so dass die Sehne dann wieder frei gleiten kann, erforderlich. Auch dieser Eingriff wird in der Praxis Dr.Eichhorn-Sens ambulant in lokaler Betäubung durchgeführt.

 

Morbus Dupuytren

 

Morbus Dupuytren ist eine Erkrankung des Bindegewebes der Hand. Es bilden sich (gutartige) Knoten und Stränge in der Hohlhand. Mit Fortschreiten der Erkankungkommt es zu einer Beugekontraktur der Finger, so dass die Finger nicht mehr komplett gestreckt werden können. Eine konservative Therapie kann in der Regel nur das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen, nicht jedoch die bereits bestehende Bewegungseinschränkung rückgängig machen. Die handchirurgische Therapie besteht in einer operativen Resektion der vorhandenen Knoten und Stränge. Der Eingriff erfolgt ambulant je nach Schwere des Befundes in lokaler Betäubung oder in Armbetäubung und Dämmerschlaf.

Handchirurgie KURZ & KNAPP

 

Behandlungsart:

ambulant

Dauer des Eingriffs:

je nach OP 20 Minuten bis 2 Stunden

Arbeitsfähig (handwerklich):

je nach OP 2-4 Wochen

Schmerzen:

gering

Betäubung:

 örtliche Betäubung ggf. mit Dämmerschlaf

Nach dem Eingriff:  

mehrtägige Schonung

Kosten: Abrechnung nach GOÄ

                 

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